Februar 2019

Weltraummission soll Zeitkapsel auf dem Mond deponieren

Zeitkapsel auf dem Mond

Eine israelische Weltraummission soll eine Zeitkapsel auf dem Mond transportieren und sie dort für die Nachwelt ablegen.

Jerusalem (Israel). In der Vergangenheit lieferten sich die USA und die damalige Sowjetunion einen Wettlauf um den Mond. Dieser Wettlauf beginnt jetzt wieder erneut – nur mischen jetzt mehr Nationen und Privatunternehmen mit.

Mit dabei ist auch Israel, die in den kommenden Monaten mit der Hilfe des privaten Unternehmens SpaceX eine Flacon-9 Rakete Richtung Mond fliegen werden. Mit an Bord wird das 585 Kilogramm schwere Rumschiff Beresheet sein, welches von dem Non-Profit-Unternehmen SpacelL entwickelt wurde. Die Kosten in Höhe von 84 Millionen Euro stammen dabei alle aus privaten Mitteln.

Start ist für Februar 2019 geplant

Der Starttermin ist auf den Februar 2019 festgesetzt. Rund eineinhalb Monate später soll das israelische Raumschiff dann den Mond erreichen. Dies wäre dann nicht nur die erste israelische Mondlandung, sondern auch die erste privat organisierte. Glückt die Landung, wäre Israel die vierte Nation, die erfolgreich auf dem Mond gelandet ist. Bisher glückte dies nur den USA, der Sowjetunion und China.

Zwar erreichten auch Missionen aus Europa, Indien und Japan die Mondoberfläche, allerdings nur in Form eines kontrollierten Absturzes.

Zeitkapsel im Weltraum

Die israelische Mondmission hat eine besondere Fracht: Eine digitale Zeitkapsel, auf der unter anderem israelische Musik, Kinderzeichnungen und Erfahrungsberichte über den Holocaust gespeichert sind. In Israel vergleichen manche die Zeitkapsel mit Gebeten, die gläubige Juden auf kleine Zettel schreiben und in die Klagemauer in Jerusalem schieben.

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