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CFD als Alternative zu Aktien weiter stark im Trend

CFD als Alternative zu Aktien weiter stark im Trend

CFDs gehören zwar zu den risikoreichsten, aber auch zu spannendsten Investments unserer Zeit. Wer sich mit den Differenzkontrakten auskennt, dem bietet diese Investmentform hohe Gewinnmöglichkeiten.

(Deutschland). Der Handel mit Aktien und die dahinterstehende Grundüberzeugung ist weiter ungebrochen. Viele Experten und Anleger sind davon überzeugt, dass sich Aktien auch langfristig lohnen und die Kurse der großen Unternehmen weiter steigen werden.

Dies bedeutet aber auch, dass die Anleger derzeit keine Angst vor einem Börsencrash haben und das Risiko mit der Chance auf große Gewinner wieder im Trend ist. Davon profitieren vor allem spekulative Investments wie CFDs – eine besondere Art der kreditfinanzierten Anlagemöglichkeit in Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Währungen.

CFD einfach erklärt

CFD steht für Contract of Difference (zu deutsch: Differenzkontrakten). Die Idee hinter der kreditfinanzierten Anlage stammt aus England und ist eigentlich recht simple: Der Anleger kauft nur einen Bruchteil des eigentlichen Wertes einer Aktie, kann aber den Kursgewinn vollständig behalten. Durch den geringeren Kapitaleinsatz lässt sich so deutlich mehr verdienen als beim klassischen Aktienkauf.

Kauft ein Anleger einen CFD auf eine Aktie, so hinterlegt er lediglich eine Sicherungsleistung (Margin). Dies können, je nach Hebel, nur fünf Prozent des aktuellen Aktienkurses sein. Kostet eine Aktie also derzeit 100 Euro, so sind nur fünf Euro nötig um von der Wertentwicklung der Aktie zu profitieren. Die restlichen 95 Prozent werden als eine Art Kredit vom CFD-Anbieter finanziert.

„So zählen CFDs am Derivatemarkt zu einfachsten aber dennoch zu den sichersten Investmentprodukten“, erklärt der Pressesprecher von Libertex. Mit CFDs können Anleger extrem schnell auf geänderte Marktbedingungen reagieren, denn CFDs lassen sich quasi in Sekunden kaufen und verkaufen. Möglich wird dies durch sichere und ausgereifte Handelsplattformen, die mittlerweile nicht nur über den Computer, sondern auch über Smartphones oder Tablets, erreichbar sind.

In CFDs steckt großes Potenzial

Aus der Welt der Aktien kennt man die Begriffe long und short. Diese Begrifflichkeiten gibt es auch beim CFD-Handel: Long steht für den Kauf (wenn man auf einen steigenden Kurs setzt) und short steht für den Verkauf (wenn man auf sinkende Kurse setzt). Da sich CFDs blitzschnell handeln lassen, setzen Profis mehrmals am Tag auf die stündlich schwankenden Kurse einer Aktie. Mit dem richtigen Gespür lässt sich so an einem Handelstag das X-fache der herkömmlichen Aktiengewinne erwirtschaften.

Der CFD-Handel bietet aber noch mehr Vorteile als die flexible Reaktionsmöglichkeit auf sich verändernde Marktsituationen. Obwohl CFDs keine Aktien sind, so bieten sie dennoch den Vorteil der Dividenden. Wer auf long setzt, bekommt im Regelfall 90 Prozent der Bruttodividenden. Bei CFDs die auf short gesetzt sind entfällt hingegen die Dividende komplett.

Aus diesem Grund bleibt in Deutschland der DAX der CFD-Klassiker. So werden beispielsweise auf der CFD-Handelsplattform von Libertex über 50 Prozent des Handelsvolumens mit CFDs von DAX-Unternehmen gemacht. Gleich dahinter folgen Euro-Stoxx-50 und der Dow Jones.

Auch wenn bei anderen Investments ebenfalls hohe Gewinne locken, so stehen CFDs nicht mit Hebelzertifikaten und Optionsscheinen in Konkurrenz, da CFDs einige Vorteile gegenüber den anderen Produkten haben:

  • CFDs haben keine oder nur sehr geringe Ordergebühren
  • Sie sind innerhalb von Sekunden handelbar
  • Es werden anteilige Bruttodividenden ausgeschüttet
  • Aktien, Indizes, Rohstoffen und Währungen sind handelbar
  • Die Hebelhöhe lässt sich frei bestimmen

Hohe Gewinne bedeuten auch Risiko

So viele Vorteile CFDs auch bieten, es handelt sich dabei dennoch um ein hochriskantes Investment, denn der Hebel wirkt, wie auch bei Hebelzertifikaten oder Optionsscheinen, in beide Richtungen. Ein hoher Hebel maximiert dabei nicht nur die Gewinnmöglichkeiten, sondern auch die Verlustmöglichkeiten – bis hin zu einem Totalverlust.

Aus diesem Grund empfehlen die Experten von Libertex CFD-Neulingen mit einem niedrigen Hebel zu starten. Bei einigen CFD-Plattformen lassen sich CFDs mittlerweile sogar ganz ohne Hebel handeln. So können Anleger nie mehr verlieren als den eigentlich Wert der Aktie.

Der CFD-Handel ohne Hebel passt zwar nicht zur eigentlichen Grundidee des CFDs, doch die hebellose CFDs werden gerade bei Kleinanlegern immer beliebter.

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