Wettquoten

Mathematik trifft Sport

Wettquoten berechnen

Sportwetten haben in vielen Ländern und gerade in Deutschland besonders an Beliebtheit gewonnen. Dies liegt nicht nur an dem Spaß am Wetten, sondern auch an den attraktiven Wettquoten. Aber wie werden diese eigentlich genau berechnet?

Berlin (Deutschland). Seit einigen Jahren boomt der Markt der Sportwetten in Deutschland und es folgt in Bezug auf die Gesamteinsatzhöhe ein Rekordjahr auf das Nächste. Kein Wunder, denn mit attraktiven Wettquoten möchten viele mal ihr Glück auch einmal selbst versuchen und dank des Internets ist dies bequem von zu Hause aus möglich. Aber wie sieht es eigentlich mit der Mathematik hinter den sich ständig ändernden Quoten aus? Wie werden die Wettquoten genau berechnet?

Dazu muss man sich zuerst bewusst werden, dass natürlich auch der Wettanbieter auf lange Sicht Gewinn machen möchte. Wer wissen möchte, wie eine Wettquote berechnet wird, der muss sich mit dem Aufbau dazu beschäftigen. Anhand der klassischen 3-Wege-Wette lässt sich dieser und die Quotenermittlung am einfachsten erklären.

Die 3-Wege-Wette als Quotenbeispiel

Die 3-Wege-Wette ist der Klassiker bei Sportwetten. Man kann auf eines von drei Szenarien wetten: Auf den Sieg von Mannschaft A, auf den Sieg von Mannschaft B oder auf ein Unentschieden. Jedes dieser drei Szenarien muss nun mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit quantifiziert werden, sodass sich in der Endsumme 100 Prozent ergeben.

Die folgende Berechnung dieser Wahrscheinlichkeiten ist selten rein mathematisch, sondern orientiert sich an dem sportlichen Können, Erfahrungen und anderen Faktoren beider Mannschaften. Dies beurteilen die sogenannten Buchmacher, die bei ihren Entscheidungen viel Fachwissen und Fingerspitzengefühl beweisen müssen.

Festlegung der Wahrscheinlichkeiten

Für das Quotenbeispiel der 3-Wege-Wette nehmen wir den Fußballverein FC Bayern München, der den VfB Stuttgart bei einem typischen Bundesligaspiel empfängt. Hier gilt der FC Bayer München als großer Favorit, der VfB Stuttgart hingegen als klarer Außenseiter. Berücksichtig werden muss auch, dass der FC Bayer München sehr heimstark ist. Der Buchmacher legt deshalb eine Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent für einen Sieg der Bayer fest. Die Wahrscheinlichkeit für ein Unentschieden schätzt er auf 15 Prozent. So bleiben fünf Prozent für einen Überraschungssieg der Stuttgarter.

Umwandlung in Wettquoten

Nachdem der Buchmacher die Wahrscheinlichkeiten definiert hat erfolgt die Umwandlung in die Wettquoten. Dazu ist aber ein Zwischenschritt nötig: Die sogenannte faire Wettquote. Diese wird ganz einfach mit der Formel 100/Wahrscheinlichkeit berechnet. Die faire Wettquote würde also wie folgt aussehen:

  • Sieg FC Bayer München: 100/80 = 1,25
  • Unentschieden: 100/15 = 6,66
  • Sieg VfB Stuttgart: 100/5 = 20

Auch wenn diese Zahlen schon aussehen wie endgültige Wettquoten, so muss die faire Wettquote noch in die reale Wettquote umgewandelt werden. Nur so kann der Wettanbieter auch selbst Gewinne machen und er muss nicht alle Wetteinsätze der Verlierer an die Gewinner auszahlen.

Aus diesem Grund wird die faire Wettquote mit einem Wert kleiner als 1 multipliziert. Entscheidet sich der Wettanbieter beispielsweise 0,9 als Multiplikator, so muss er maximal 90 Prozent der Einsätze an die Gewinner auszahlen. Dadurch ergeben sich in dem Rechenbeispiel folgende reale Wettquoten:

  • Sieg FC Bayer München: 1,25 x 0,9 = 1,13
  • Unentschieden: 6,66 x 0,9 = 6,0
  • Sieg VfB Stuttgart: 20 x 0,9 = 18

Aus diesem Grund wird klar, warum man sich als Spieler unbedingt mit dem Thema Quotenermittlung und Quotenumrechnung auseinandersetzen sollte. Dazu stellt Wettanbieter.online ein kostenloses Tool zur Quotenumrechnung zur Verfügung.

Spieler sollte sich zudem für einen Anbieter entscheiden, der erfahrungsgemäß einen sehr hohen Multiplikator verwendet, denn so ergeben sich oftmals bessere Quoten im Vergleich zur Konkurrenz.

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